Pfeifenreinigung mit der Alkohol-Salz-Methode

Die Tiefenreinigung einer Pfeife ist manchmal unumgänglich. Sei es, weil endlich die gebrauchte Pfeife zum Rauchen vorbereitet werden soll oder weil man sich beim Tabak in eine andere aromatische Richtung orientiert oder weil man auf eine regelmäßige Grundreinigung Wert legt. Die Alkohol-Salz-Methode ist eine hervorragende Möglichkeit, der Pfeife im Holz eingelagerte Aromen zu entziehen. „Pfeifenreinigung mit der Alkohol-Salz-Methode“ weiterlesen

Mythos Corn Cob-Pfeife – 8 Fakten

Die Maiskolben-Pfeife (Corn Cob) – Ursprung, Verwendung, Nutzen

 

Missouri Meerschaum Corn Cob Bent AMerican
Eines von vielen tollen Corn Cob-Shapes

Mais ist wichtig – aus verschiedenen Gründen

Corn Cob (engl. für Maiskolben) ist ein sehr vielseitig nutzbares Naturprodukt. Da Mais nur geringe Anforderungen an den Boden stellt und im Vergleich zu anderen Getreidesorten mit recht wenig Wasser zurechtkommt, wird er großflächig angebaut und vielseitig verwendet.

Er ist neben Reis und Weizen das meistangebaute Getreide weltweit (34 % der Getreideproduktion auf 24 % der Getreideanbaufläche) und dient in zahlreichen Regionen der Welt, vor allem in Lateinamerika und Afrika, als Grund- oder gar Hauptnahrungsmittel. Sehr bekannte Lebensmittel aus  Mais sind beispielsweise Polenta, Nshima, Popcorn, Cornflakes und Enchilada.

Eine wichtige Rolle spielt Mais in der Landwirtschaft auch als Futtermittel in der Tiermast, die Kolben können zu nahezu 100 % verfüttert werden.

In der Biogasproduktion ist sogenannter Energiemais mittlerweile nicht mehr weg zu denken. In Deutschland entfallen 33 % des Maisanbaus auf Energiemais zur Gewinnung von (staatlich geförderter) umweltfreundlicherer Energie.

Maisstärke selbst ist ihrerseits auch Ausgangsstoff für Biokunststoffe.

Auf der Freizeitseite ist Mais zwei Gruppen besonders bekannt: dem Angler und dem Pfeifenraucher. Während dem Angler die Maiskörner am Haken als Mittel zum Zweck dienen, ist für viele Pfeifenraucher die Maiskolben-Pfeife Kulturgut. Was hat es damit auf sich, ein Gerät zum Rauchen von Tabak aus einem Lebensmittel herzustellen? Und macht das überhaupt Sinn?

Mythos Corn Cob

Die Corn Cob (Maiskolbenpfeife) ist mehr als nur ein ausgehöhlter Maiskolben. Sie ist gleichermaßen Kulturgut, lebende Geschichte und ein Statement des Rauchers. Spätestens seit General Douglas MacArthur mit seiner für Pressetermine gern bemühten imposanten Corn Cob im XXL-Format weltweit die Tageszeitungen des Zweiten Weltkrieges zierte, ist diese Art des Tabakgenusses auch außerhalb Nordamerikas bekannt. Aus dem Kino kennt man den schlammbesprengten, tagelang durch den Dschungel marschierenden GI mit seiner Maiskolbenpfeife im Mundwinkel, die ihn im Kriegsalltag an die geliebte Familie zu Hause erinnert.

Bei uns wird die Corn Cob von vielen Pfeifenhändlern als Gästepfeife, Outdoor-Abenteurer-Pfeife oder, wenn es gut läuft, als Probierpfeife abgetan. Das trifft den Charakter der in Nordamerika absolut zu Recht beliebten Pfeifen allerdings nur teilweise. Selbstverständlich eignet sich eine Corn Cob nicht zum Glanzstück der Pfeifensammlung, sie kann auch kaum als Statussymbol herhalten; als geschätztes Erbstück wird sie ebenso wenig Karriere machen. Aber sie bietet entscheidende Vorteile gegenüber den Pfeifen aus Bruyére, dem Wurzelholz der im Mittelmeerraum beheimateten Baumheide, die bei uns am verbreitetsten sind. Diese sind maßgeblich für die treue Schar von Anhängern und stehen mit Sicherheit noch weit vor nostalgischen oder weltanschaulichen Befindlichkeiten.  „Mythos Corn Cob-Pfeife – 8 Fakten“ weiterlesen