Was feiern wir zum Geburtstag? Oder: Wer wird warum beschenkt?

Wer sollte zum Geburtstag wirklich gefeiert werden?

Ungerechtfertigte Bereicherung?

Der Jubilar hat weder Einfluss auf seine Entstehung, noch auf Details der „Menschwerdung“. Dennoch wird er zum Jahrestag seiner Geburt i.d.R. mannigfaltig beschenkt. Warum? Diese Sitte ist weltweit etabliert und aus der Geschichte der Menschheit nicht wegzudenken, wird sie uns quasi als Bonus zur DNA mitgegeben.

Dem objektiven Verstande nach gebühren die Feierlichkeiten wohl eher den Eltern, allen voran der Mutter des Jubilars. Sie hat die Strapazen der Geburt (und manchmal auch der Zeugung) durchlitten und überlebt, was zumindest in unserem Umfeld mittlerweile zum Glück der Normalzustand ist. Zweifelsfrei kann man ab einem gewissen Zeitpunkt aber auch den Jubilar dafür feiern, den zahlreichen Gefahren des frühzeitigen Ablebens erfolgreich entgangen zu sein. Aber wann ist dieser Zeitpunkt? Nach dem Auszug aus dem Elternhaus? Nach dem überstandenen Wehrdienst? Nach der Midlife-Crisis? Wenn er der einzige noch lebende „Was feiern wir zum Geburtstag? Oder: Wer wird warum beschenkt?“ weiterlesen

Grenzen der Duz-Kultur – bitte auch das „Sie“ erhalten!

Vom „Sie“ zum „Du“

Es ist gar nicht lange her, da siezten wohlerzogene Kinder ihre Eltern und Paare nahmen das Du erst nach der Eheschließung in das partnerschaftliche Vokabular auf. Herrscher führten schon recht früh den Pluralis Maiestatis ein, da sie auch für die Untergebenen sprachen und diese somit im gemeinschaftlichen WIR einschlossen. Daraus leitete sich im Laufe der Jahrhunderte die Höflichkeitsform „Sie“ und damit verbunden die Verwendung des Verbes im Plural ab, um Fremde, aber auch „übergeordnete“ Einzelpersonen anzusprechen und soziale Stellungen zuzuordnen.

Von großen internationalen Unternehmen wurde neuerdings eine unhöfliche Rückentwicklung etabliert: das vorgeschriebene „Du“ vom Pförtner bis zum Vorstand. Dass im englischsprachigen die Unterscheidung zwischen „Du“ und „Sie“ „Grenzen der Duz-Kultur – bitte auch das „Sie“ erhalten!“ weiterlesen

Valentinstag – einer der schönsten Tage des Jahres

Einer der schönsten Tage des Jahres steht vor der Tür: VALENTINSTAG. Jedes Jahr aufs Neue stellt sich die Frage, was außer den obligatorischen Blumen noch geeignet sein könnte, dem Liebling neben Weihnachten, Geburtstag und Jahrestag eine besondere Freude zu machen und obendrein die Liebe zu beweisen.

Nicht nur, dass der Valentinstag DER Tag überhaupt ist, um einen Heiratsantrag zu machen, er eignet sich hervorragend, um Kleinigkeiten zu schenken, für die es sonst keinen Anlass gibt. Manschettenknöpfe zum Beispiel oder Schmuckkästchen.

In unserer Kultur wurde der Valentinstag vor allem durch die Blumenhändler und die Süßigkeitenindustrie groß gemacht, was einen nicht unbeträchtlichen Anteil am (kommerziellen) Ansehen des Tages beförderte. Der Tag der Liebenden an sich geht allerdings bis ins Jahr 469 zurück, in dem Papst „Valentinstag – einer der schönsten Tage des Jahres“ weiterlesen

Charisma – wie geht das?! Der 10-Punkte-Plan

Charisma ist nicht messbar, nicht kopierbar und für viele Manager nicht verzichtbar. Manche Menschen geben uns sofort das Gefühl, dass wir wichtig sind. Manche Menschen geben uns sofort das Gefühl, besonders zu sein. Manche Menschen erhellen jeden Raum, den sie betreten.

 

Was ist denn nun Charisma?

Es lässt sich nicht genau sagen, was es ist, aber es wir können es als natürliches Charisma beschreiben. Unglücklicherweise verliert dieses Charisma aber nur allzu schnell seine Wirkung, Vertrautheit bringt recht schnell die Kerze hinter der Flamme zum Vorschein.

Aber: manche Menschen sind bemerkenswert charismatisch; sie knüpfen und unterhalten Kontakte und Beziehungen, beeinflussen ihre Mitmenschen dauerhaft positiv, sie sorgen dafür, dass sich die Menschen um sie herum  besser fühlen. Sie sind diese besonderen Menschen, die jeder einfach gerne um sich herum hat… und selbst sein möchte. Zum Glück kann jeder dieser beliebte, charismatische Mitmensch sein, den alle gern in ihrer Nähe haben möchten. Denn das ist weder von Erfolg noch von besonderem Auftreten oder einem bestimmtem Erscheinungsbild abhängig. Es hängt allein davon ab, was wir tun und wie wir es tun.

 

 

 

10 Gepflogenheiten, welche diese besonders charismatischen Menschen pflegen:

 

1. Sie hören mehr zu, als sie erzählen.

Sie stellen Fragen, halten Augenkontakt, lächeln. Sie nicken, runzeln die Stirn und antworten – weniger verbal als viel mehr nonverbal. Mehr braucht es nicht, um dem Gegenüber zu zeigen: Du bist wichtig! Und wenn sie sprechen, „Charisma – wie geht das?! Der 10-Punkte-Plan“ weiterlesen

Pfeife rauchen – kein Mittel für die Sucht?!

Pfeife rauchen – was steckt dahinter?

Pfeife rauchen besteht vor allem aus der Abfolge von Ritualen. Diese Rituale sind eingeschliffene Entspannung. Aber was macht das Pfeiferauchen aus?

Das Bild eines Pfeifenrauchers ist wohlbekannt. Gerne vermutet man hinter einem Gesicht mit Pfeife einen Intellektuellen, einen Denker, einen Künstler. Jemand, der mit der Bohéme ebenso vertraut ist wie mit den aktuellen literarischen Diskursen. Im gesetzteren Alter sind alle Turbulenzen des Lebens ausgestanden. Aber stimmt das Bild? Und was macht das Pfeiferauchen aus?

Das Klientel

Von obigem Bild beschriebene Pfeifenraucher wird man mit Sicherheit hier und da treffen. Einen Günter Grass, einen Horst Lichter, einen Norbert Lammert. Aber viel öfter wird man den Pfeifenraucher treffen, der sich in keinem Detail mit dem Portrait deckt. Den Maurer, die Gemüseverkäuferin, den Golflehrer, die Küchenhilfe, den Gärtner, den Studenten und so weiter und so weiter. So unterschiedlich die Menschen sind, die Zigaretten rauchen, so unterschiedlich sind auch die Menschen, die Pfeife rauchen. Allen Pfeifenrauchern gemein ist allerdings, dass sie ihre eigenen Rituale beim Stopfen, Anzünden und Reinigen der Pfeife haben. Manche haben auch manchmal keinen Sinn, sondern sind einfach als Programmpunkt irgendwann hinzu getreten und dienen lediglich der Einstimmung auf den folgenden Genuss. Zum Beispiel vor dem Anzünden mit dem kleinen Finger den Holm abzufahren.

Vorbereitung und Ruhe

So, wie ein Fliegenfischer mit voller Aufmerksamkeit die nach intensiver Begutachtung des Gewässers ausgewählte Kunstfliege an das sich verjüngende Vorfach knüpft, die Welt um sich herum ausblendet und seine am Wasser gesammelten Beobachtungen nun in die Strategie zum Fang des Zielfisches umwandelt, ebenso konzentriert wählt der Pfeifenraucher aus seiner Sammlung die richtige Pfeife und den Tabak, der ihm gleich möglichst genussvolle Entspannung bereiten wird.

Der Pfeifenraucher hat in der Regel mehrere Tabake vorrätig, aus denen er sich nun den zur gewählten Pfeife passenden Tabak aussucht. Je nach Pfeife eignen sich unter Umständen verschiedene Darreichungsformen, z.B. als Feinschnitt-Tabak oder in Scheibchen geschnittene Tabakstränge.

Nun kommt das Stopfen der Pfeife und als wichtiger ritueller Abschnitt das Anzünden. Mit Streichholz oder Feuerzeug fährt er gleichmäßig kreisend über den gestopften Tabak und erfreut sich daran, dass der Tabak gleichmäßig zu glimmen beginnt. Den durch die Hitze aufgequollenen Tabak stopft er nach und zündet erneut die Pfeife an.

Das lange währende Ziel

Jetzt kann er sich ganz auf die Aromen des Tabaks konzentrieren, seinen Gedanken nachhängen und die Ruhe und Entspannung genießen. Wie der Fliegenfischer, der beim ständigen Auswerfen und Einholen der Schnur jede Anspannung verliert.

Letztendlich liegt hier der gravierende Unterschied zu Zigarettenrauchern: ein Pfeifenraucher nimmt sich ganz bewusst Zeit, seine Pfeife vorzubereiten, zu genießen und natürlich auch zu reinigen. Auch inhaliert er den Rauch nicht; dafür gibt es keine Notwendigkeit, das Aroma entfaltet sich bereits vollkommen im Mundraum. Zusätzlich die Lungen zu belasten, ist aus Sicht eines Pfeifenrauchers (das gilt ebenso für Zigarrenraucher!) unnötig.

Für die Befriedigung einer Sucht wäre der (positive) Aufwand in den meisten Fällen zu groß… Es muss jedoch erwähnt werden, dass auch das Paffen von Tabak Gesundheitsrisiken birgt, die durchaus auch zum Tod führen können. Ebenso ist zu erwähnen, dass natürlich auch durch die Mundschleimhaut Nikotin und andere Schadstoffe aufgenommen werden.

Genuss auch fürs Auge – viele Pfeifenraucher sind auch leidenschaftliche Sammler

Hier vier Pfeifen, die einen Eindruck davon vermitteln, warum für viele Pfeifenraucher neben dem Rauchen auch das Sammeln von Pfeifen einen großen Reiz ausübt. Der Reiz liegt oftmals in der unterschiedlichen Gestaltung des gleichen Shapes (Formates), mitunter finden sich aber durchaus Neuerungen, die gar nicht auf den ersten Blick auffallen und die Entwicklung trotzdem voran bringen.

 

Vauen Quixx 7
Neue Wege mit klarer Formensprache – Vauen Quixx
Pfeife Vauen Giant G419
Für die besonders lange Auszeit – die Pfeife Vauen Giant G419
L'Anatra Poker Brushed Straight
Poker auf die Spitze getrieben: L’Anatra Poker Brushed Straight
Jolly Roger Rackham Contrast
Innovation en detail – Jolly Roger Rackham mit Magnetmundstück