5 Dinge, die ein Mann können sollte

Diese 5 Dinge sollte jeder Mann können

Die Schulzeit ist zu kurz, um alle wichtigen Dinge zu lernen, die wissenswert sind. Als es den Wehrdienst noch gab wurden in der Grundausbildung elementare Kenntnisse vermittelt, die ein Mann können sollte. Aber da nun auch diese Bildungsinstitution weggefallen ist bedarf es anderer Quellen, diese elementaren Kenntnisse zu vermitteln.

 

1. Wenigstens zwei verschiedene Krawattenknoten binden

Bei der Allgemeinen Grundausbildung (AGA) zu Beginn meines Wehrdienstes war ich der einzige auf meiner Stube, der noch in der Zeit vor dem Militär gelernt hatte, einen Krawattenknoten zu binden. Den Schock, dass 87,5% (einer von acht) der Soldaten auf meiner Stube zwar ein Maschinengewehr blindlings zerlegen und funktionstüchtig wieder zusammensetzen, nicht aber einen einfachen Krawattenknoten binden konnten, nahm ich sodann zum Anlass, jedem Kameraden wenigstens zwei Krawattenknoten beizubringen:
den großen Windsor und den kleinen Windsor. Warum zwei? Ganz einfach: Die Faustregel „Schmales Revers – schmale Krawatte, breites Revers – breite Krawatte“ konnte den meisten nachhaltig vermittelt werden, machte nun aber die Fähigkeit notwendig, die aus Beachtung der Regel erwachsende Herausforderung zu bezwingen, einen ansehnlichen Knoten für schmale Krawatten und einen ebenso geeigneten Knoten für breite Krawatten zu binden.

Auch wer sich selbst nicht für „krawattengeeignet“ hält, kann durchaus gelegentlich in Situationen geraten, in denen es einfach Pflicht ist, eine solche zu tragen. Hochzeit und Trauerfeier sind nur zwei der nicht unwahrscheinlichen Anlässe.

 

 

2. Knopf annähen

Mutti während der postpubertären Phase des Abnabelungsprozesses ersetzen oder Frauen imponieren? Viele brauchbare Motive lassen sich erdenken, diese einfache Fertigkeit zu erlernen. Wichtiger jedoch ist die Tatsache, dass Knöpfe meist genau dann abplatzen oder abreißen, wenn man weit weg ist von zu Hause. Nadel und Faden sind schnell erbeten (z.B. an jeder Hotelrezeption), den Knopf eigenständig anzunähen ist dann sozusagen eine Geste guten Stils. Dabei ist es es doch so einfach.

3. Räder wechseln

Dank Automobilclubs und Schutzbriefen kommt garantiert jemand, der unterwegs ein plattes Rad gegen das Ersatzrad tauscht. Aber mal ehrlich: tut das Not? Selten wird der gelbe Engel ein unentdecktes Männermodel sein, dessen Gesellschaft sich die Beifahrerin entgegen der Hoffnungen ihres testosteronstrotzenden Partners ersehnt. Ein Grund mehr, diese unglaublich maskuline Gelegenheit zu nutzen. Oder man kommt der netten Dame am Straßenrand zur Hilfe…

4. Grill anzünden

Der Inbegriff der Männlichkeit. Die wilde, unheilbringende Macht des Feuers unter Kontrolle bringen und die Zubereitung der Nahrung ermöglichen. Hier trifft die Qual der Wahl das Medium, welches die Kohle zum glühen bringen soll: Flüssiganzünder, Heißluft, Zeitungspapier, Brennpaste, Hobelspäne, … Für was auch immer Mann sich entscheidet -die Kohle sollte binnen zwanzig Minuten mit einer dünnen Schicht weißer Asche überzogen sein.

 

5. Einen Stadtplan lesen

GoogleMaps ist heute in jeder Hand-, Jacken- oder Hosentasche vorhanden und bietet sich an, die Wegführung mittels Auto, Fahrrad, Bahn oder zu Fuß zu übernehmen. Dennoch sollte es nicht zu einer vergessenen Kunst werden, eine Karte, egal oder Landkarte oder Stadtplan, lesen und die Route zum Ziel bestimmen zu können; denn für den Helfer in der Tasche gibt es einige Gefahren: schlechter Empfang, leerer Akku und Wasser sind die drei häufigsten.

 

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